Hans Schöllhammer

 

malte Wortspiele, Satire, Ironie, Heiteres und Hintergründiges – inspiriert von der Landschaft am Chiemsee und vor allem vom Leben selbst. Er wollte dem Betrachter mit Lust zur Übertreibung das Komische und Irreale von Mensch und Tier zeigen. Alle seine Bilder sind Unikate.

Stil und Definition

Es sind Bilder, die nicht mahnen und nicht zu der Form von Malerei gehören, die erst durch Interpretation verstanden werden. Stilistisch sind bei einigen seiner Werke anhand der knalligen, kräftigen Farben und der Art der Darstellung Anklänge an Pop-Art, Realismus und Surrealismus erkennbar. Auch ist eine Anlehnung an den Expressionismus nicht zu leugnen – einen in jeder Hinsicht vielschichtigen und offenen Stil, der sich bis heute kaum präzise definieren lässt. Es herrscht daher auch weiterhin Unklarheit darüber, welche Künstler dem Expressionismus ohne Zweifel als seine typischen Vertreter zuzuordnen sind. Schöllhammer ging – auch, was die Zuordnung seiner Werke betrifft – stets mit dem ihm eigenen Humor ans Werk: Er bezeichnete seine Richtung als „Espressonismus“ – und deklarierte ihn zum eigenwilligen Nachfolge-Stil des Klassikers. Seine erheiternde Erläuterung dazu: Seine Werke werden innerhalb kürzester Zeit vom Betrachter verstanden – es braucht nur die Länge einer guten Tasse Espresso…

 

 

 

Vita und Person

Hans Schöllhammer wurde am 28. April 1945 in Bernburg/Saale geboren und verstarb am 11. April 2019, noch bevor er mit seiner Ehefrau und Muse Renate ihr neues Domizil in Prien am Chiemsee beziehen konnte.

Hans wuchs mit zwei Brüdern in Mannheim auf. Beruflich war er lange in einer Autovermietung für die Werbung zuständig, danach selbstständig mit eigener Werbeagentur in Wiesbaden.

Der Grafikdesigner nutzte sein zeichnerisches Talent als Grundlage, um sich seit 2006 als Autodidakt der Malerei zu widmen. Seine Frau Renate, eine echte Münchnerin, ebenso wie sein Freund Walter waren dabei seine besten Kritiker.

Vor einigen Jahren zog er mit seiner Frau, die für die gesamte Administration rund um seine diversen Vernissagen und Einzelausstellungen zuständig ist, zunächst nach  Bernau am schönen Chiemsee. Hier freundete er sich auch mit einer Gruppe Bernauer- und Chiemgauer Künstlerinnen, die mit ihren Bildern, Skulpturen und Aktionen  die zeitgenössische Kunst vom Chiemsee und Chiemgau, bei nationalen und internationalen Ausstellungen meisterhaft vertreten. Mehr siehe unter "links"

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